Klanglandschaften
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum

aktuelle Reviews

The Haiku Project - Life (2019)

14/1/2019

0 Comments

 
Bild
Musik ist Leben.
Auch ein wenig unter dem Radar agiert Henrik Hytteballe mit seinem Soloprojekt The Haiku Project. Bereits 2016 haben wir den Dänen mit dem Werk „Glimpses“ ein wenig näher vorgestellt. Dabei schöpft The Haiku Project aus einem langjährigen Musikverständnis vom Komponisten, der bereits in den achtzigern in diversen Bands seine Erfahrungen sammeln konnte. „Life“ ist das neue Album und wurde vor einigen Tagen veröffentlicht. Wie die japanische Dichtform, an dem der Bandname angelehnt ist, erwarten auf Life einige philosophische Facetten in Akustikform darauf, entdeckt zu werden. Ein ideales Werk, für ruhige und sinnliche Stunden.


Für Leser, die das erste Mal mit der Musik von Henrik Hytteballe in Berührung kommen, ein kleiner Auszug aus der Review von Glimpses: „Verfolgt man die musikalische Geschichte von Henrik Hytteballe ein wenig, kann man sagen, dass der Däne bereits in den Achtzigern einiges an Erfahrung in verschieden Bands sammeln konnte. Sehr angetan hat es ihm die elektronische Musik, diverse Alben sind davon gezeichnet. Doch in letzter Zeit besinnen sich viele Musiker an klassische Elemente der Akustik, The Haiku Project ist da keine Ausnahme. Glimpses ist ein Instrumental-Album mit Ambient- und Meditation-Musik.“ Das bereits 7. Album Life knüpft auch nahtlos an zum Gesamtkonzept aus ruhigen und magischen Augenblicken, weitab von Lärm und Hektik.

Ästhetischen Landschaften aus Klang und Gedanken


Henrik Hytteballe schippert im Allgemeinen im Genre des Neoklassischen Ambient, dazu kommen einige Nuancen aus benachbarten Musikbereichen. Musikalisch präsentiert sich Life als mehrschichtige Klanglandschaften mit komplexen Mustern. Mit breit gefächerten Gitarreneffekten, Elektropassagen und genretypischer Instrumentalisierung. Die neoklassischen Einflüsse sind in erster Linie durch Klavier-basierende Rahmen in die Klangstrukturen integriert, ebenso finden marginale Post-Rock-Muster ihren Weg. Die akustische Klangvielfalt ist sehr hoch auf Life angesiedelt, reicht auf emotionaler Ebene sehr tief, mit romantischen und melancholischen Spitzen. Ebenfalls wird man nostalgische Fragmente und eine tangierende Düsternis in einigen Stücken wiederfinden, die doch sehr an die Seele nagen kann.

Nun ist das Album so aufgebaut, dass jeder Hörer zu diesen ästhetischen Landschaften aus Klang und Gedanken seine eigene Interpretation im Kopf zu den Musikstücken aufbaut. Dazu braucht es sicher Zeit, die man auch gewährt. Die Länge der Stücke variiert, doch mit 12 Minuten bekommt man alles an die Hand, um abzutauchen, in verträumte Dimensionen aus Schönheit und Empathie. Die Kompositionen bewegen sich auf ein erhabenes und verträumtes Niveau, jede Nuance in den Klangfarben ist geschickt platziert, jedes Instrument erzählt Geschichten voller Atmosphäre. Ob Gitarre, Klavier, Streich- oder Blasinstrument, das homogene Gefüge in den Klangstrukturen ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrung in den Musikbereichen Ambient und moderne Klassik.

Über 70 Minuten entführt Life den Zuhörer, jeder der elf Songs erzählt seine persönliche Geschichte über das Leben. Von Abschiede, Beziehungen und der bloßen Existenz. Wobei man schon zur eigentlichen Attraktion auf dem Album kommen muss – das Stück „Existence“ mit einer anmutigen Frauenstimme, die sanft einen das Gefühl gibt, Vollkommen zu sein. Was hier an Harmonie und melancholische Emotionen so nah an einen herüberbringen kann, ist beeindruckend. Aber auch die melodischen „Vagabond Forever“ mit einem fragilen Spiel auf dem Klavier oder „Unfold“ ziehen so ziemlich alle Register, um tief in Herz und Seele vorzudringen und dort lange zu verweilen.

Life hat in der Gesamtsumme viel zu bieten und besitzt überaus Momente, die sehr unter die Haut gehen können. Es mag zwar das Rad im Musikbereich nicht neu erfinden, allerdings besitzt es mit der romantischen aura durchaus seine absolute Daseinsberechtigung. Ruhige und stille Augenblicke, in den man sich selbst reflektiert oder den Tanz der Kerzenflamme vergnügt zusehen kann. Die akustische Begleitung dazu stellt The Haiku Project mit dem neuen Werk Life einen an die Seite.

Bild
Henrik Hytteballe der kreative Kopf hinter The Haiku Project.

Links zu The Haiku Project:

  • Homepage
  • Facebook
  • Soundcloud
  • Label: Real Music

Life Songliste / Dauer:

1. Little Calf 4:40
2. Turtle Song 6:48
3. Existence 12:26
4. Another Farewell 4:20
5. Au Revoir les Enfants 4:44
6. The Bright Side of the Moon 6:30

7. Unfold 4:17
8. Great Barrier Reef 11:42
9. Relations 6:10
10. Abandoned 5:59
11. Vagabond Forever 4:35
(gesamt 71. Min.)


0 Comments



Leave a Reply.

    RSS-Feed


    Labels

    Alle
    Ambient
    Indie Rock
    Indie-Rock
    Neoklassik
    Post Rock
    Progressive
    Shoegaze
    Singer/Songwriter
    Specials
    Unter Dem Radar



    "Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft."

    Autor:

    André Schönauer


    Archiv

    Februar 2024
    Januar 2024
    Dezember 2023
    November 2023
    Oktober 2023
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023
    Juni 2023
    Mai 2023
    April 2023
    März 2023
    Februar 2023
    Januar 2023
    Dezember 2022
    November 2022
    Oktober 2022
    September 2022
    August 2022
    Juli 2022
    Juni 2022
    Mai 2022
    April 2022
    März 2022
    Februar 2022
    Januar 2022
    Dezember 2021
    November 2021
    Oktober 2021
    September 2021
    August 2021
    Juni 2021
    Mai 2021
    April 2021
    März 2021
    Februar 2021
    Januar 2021
    Dezember 2020
    November 2020
    Oktober 2020
    September 2020
    August 2020
    Juli 2020
    Juni 2020
    Mai 2020
    April 2020
    März 2020
    Februar 2020
    Januar 2020
    Dezember 2019
    November 2019
    Oktober 2019
    September 2019
    August 2019
    Juli 2019
    Juni 2019
    Mai 2019
    April 2019
    März 2019
    Februar 2019
    Januar 2019
    Dezember 2018
    November 2018
    Oktober 2018
    September 2018
    August 2018
    Juli 2018
    Juni 2018
    Mai 2018
    April 2018
    März 2018
    Februar 2018
    Januar 2018
    Dezember 2017
    November 2017
    Oktober 2017
    September 2017
    August 2017
    Juli 2017
    Juni 2017
    Mai 2017
    April 2017
    März 2017
    Februar 2017
    Januar 2017
    Dezember 2016
    November 2016
    Oktober 2016

    Bild
    Hier geht es zur alten Seite von Gezeitenstrom auf Blogger.com

Powered by Create your own unique website with customizable templates.
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum