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Andrei Machado - Vazio (2019)

13/6/2019

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Zeitlose, klassische Musik.
Manchmal stolpert man über unbekannte Komponisten und deren Musik, wo man sich fragt, warum versinken diese unter dem Radar. Klänge, die einen sofort in den Bann ziehen, die einen das Herz aufgehen lassen. Wie Andrei Machado aus Brasilien, von dem man sicher noch nie gehört hat. Das ist auch der einzigartige Aspekt am Genre der modernen Klassik, dass es Musiker in jeder Ecke auf dem Globus gibt, die mit Herzblut eine wahre Bereicherung im Musikgenre sind. Werte Leser, wenn man eine Überraschung sucht, findet man sie im aktuellen Album „Vazio“, was auf Deutsch „Leere“ bedeutet. Es ist so ein Album, wie Liebe auf den ersten Blick.


Brasilien ist ja für vieles bekannt, aber für sphärische Töne in der modernen Klassik sicher nicht. Andrei Machado ist Anfang 30 und hat sich selbst das Klavierspielen beigebracht. Die Faszination zu Künstlern wie Ólafur Arnalds und Peter Broderick brachten ihn zu diesem Schritt. Zum Glück möchte man sagen. Das Debüt „Cartase“ erschien im Jahre 2014, danach wurde es still um den Brasilianer. 2017 nahm er „Vazio“ auf, doch erst in diesen Tagen entschloss er sich, dieses Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Übrigen wurde das Album von Wil Bolton gemastert, der mit seinem Werk „Night Paths“ auf dieser Seite schon vorgestellt wurde.

Akustische Perlen im Genre


Was einen erwartet auf Vazio, ist eine romantische Delikatesse reinster pianistischer Melancholie. Fragil und gefühlsbetont ist das Spiel auf dem Klavier, oft umrahmt mit marginalen Synthieparts, welche die dicke Atmosphäre unterstreichen. Das Tempo ist ruhig und überschaubar, die Magie kommt mit den ersten Tastenanschlägen voll und ganz zur Entfaltung. Intim bringt Andrei Machado seine Gefühlswelt zum Ausdruck, der Hörer wird regelrecht mitgerissen von den klassischen Facetten. Das fängt mit „Íris“ an, ein wirklich zeitloses Stück an Ästhetik im Gewand der modernen Klassik. Eingängig sind die Klangstrukturen, wirken sehr vertraut und mit der melancholischen Ader fühlt man sich direkt sehr verbunden.

Es sind akustische Perlen im Genre, die Andrei Machado hier realisiert hat mit einer Botschaft: schließe die Augen und lasse Dich entführen vom Klang Deines Herzens. Poetische und strukturierte Klanglandschaften sind die Eckpunkte auf Vazio. Romantische Augenblicke, die man schwer wieder vergessen kann. Insgesamt finden 7 atmosphärische Stücke den Platz auf dem Album, man muss wirklich keinen einzelnen besonders hervorheben. Man ist versucht, die Sterne zu berühren, zu fühlen, was es bedeutet, Wärme zu genießen. Den einzigartigen Klang von herabfallenden Blättern zu lauschen, in dem sich sehnsuchtsvolle Tränen mischen, aber auch anmutige und eindrucksvolle Momente sind die Seele, was das Album ausmacht.

Definitiv sollte man Andrei Machado auf dem Schirm haben, ein talentierter Komponist mit einem Musikverständnis, dem er gerne den Hörer weitergibt, dank romantischem Herzen. Er mag ein unbeschriebenes Blatt sein auf internationaler Bühne, doch mag das nur eine Momentaufnahme sein. Sein Album muss sich absolut nicht verstecken auf dieser Ebene. Vielleicht helfen diese Zeilen den Brasilianer, die Anerkennung zu bekommen, die er mit dem Werk Vazio verdient hat. In jedem Fall eine Bereicherung für jede Playlist in der modernen Klassik und für das Genre selbst.

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Vazio Songliste / Dauer:

1. Íris 03:56
2. Aperto 03:51
3. Pouco 03:50
4. 1967 02:48

5. Ruído 03:04
6. Pedra 04:15
7. Ninguém 02:57
(gesamt: 24:45 Min.)


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