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Sleep Dealer - Memories (2018)

27/6/2018

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Memories
Erinnerungen im Post-Rock Genre.
Es gibt nicht viele Bands oder Musiker, die das Postrock-Genre prägten, oder zumindest neue Impulse setzen konnten. Sicherlich zu diesem kleinen Kreis zählt der Russe Vadim Palych mit seinem Soloprojekt Sleep Dealer. Früher oder später wird jeder Fan in diesem Genre mit diesen Namen Bekanntschaft schließen – und vielleicht spezielle Songs nicht mehr aus dem Gedächtnis wegbekommen. Nozomi oder Imminence sind wahre Post-Rock Perlen. Diese Woche ist das neue Album „Memories“ erhältlich, und stellt endlich ein Highlight im Genre dar, war es doch in den letzten Wochen recht ruhig im Post-Rock Bereich.

Sammelt man ein wenig Stimmen zu Werken von Sleep Dealer, ist der Tenor grundsätzlich der folgende: „Sleep Dealer hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht mit der Musik“. Eine Äußerung, die man erst einmal schaffen muss im Genre des Post-Rocks. Seit 2009 gibt es für Vadim Palych mit seiner Musik nur eine Richtung im Bezug zum Erfolg und Bekanntheitsgrad – stetig bergauf. Das letzte Album Aurora aus dem Jahr 2016 war in Post-Rock Listen immer unter den Top 10. Dabei ist der Multiinstrumentalist Vadim immer bodenständig geblieben, stellt sich nie in den Vordergrund, sondern lies seine Musik für sich reden.

Kombination aus den Spektren Licht und Schatten


Das Einzigartige und Besondere an Sleep Dealer ist die Kombination aus den Spektren Licht und Schatten, die akustisch in den Klangstrukturen veredelt werden. Es gibt Stücke voller Euphorie und Eleganz, andere wieder haben einen melancholischen, Einschlag mit nachdenklichen Seiten. Wie in den Vorgängern bedient man sich dabei auch aus anderen Musikbereichen. Neoklassische Züge, elektronisches Ambiente, selbst progressive Elemente sind auf Memories durchaus keine Seltenheit. Gefühlsbetonte Klanglandschaften, energische Gitarrenarrangements mit typischen Post-Rock Effekten – die Klangvielfalt von Sleep Dealer ist schon exorbitant. Vom Verständnis an der Musik und die Emotionen, die damit ausgedrückt werden sollen – diese Ästhetik ist ein Kernelement von Sleep Dealer.

Das neue Album Memories ist natürlich kein Ausnahmealbum im Post-Rock, dafür eine Ergänzung und Bereicherung. Das alle Instrumente und Arrangements vom Russen selbst eingespielt werden ist nichts Neues, doch der expressionistische Grad ist auf einem hohen Niveau angesiedelt. Memories knüpft daher nahtlos an die Vorgänger an. Mit erweitertem Horizont vom Komponisten, der sich über all die Jahre weiterentwickelt hat. Stücke wie „Breaking the Waves“ oder „Into the Abyss“ sind moderne Post-Rock Stücke, mit ergreifenden Bögen und mitreißenden Klangkathedralen. Die drei „Winter I-III“ Songs verfolgen unterschiedliche Ansätze. Von ätherischen Landschaften bis hin zu energiegeladenen Kaskaden werden alle Register gezogen. Dagegen gibt es mit „Sinner“ einen experimentellen Song zu entdecken, bei dem die Progressivität in den Vordergrund rückt.

Sleep Dealer hat bis dato die Fans vom Post-Rock noch nie enttäuscht und wird das auch mit dem neuen Album auch nicht tun. Memories mag ein typisches Album von Sleep Dealers ein, allerdings bedient es den emotionalen Post-Rock mit einer gewissen Eigenständigkeit. Memories wird definitiv wieder in den Playlisten ganz oben mitspielen, was es auch verdient hat. Das Vadim Palych mit seiner Musik konsequent seinen Weg geht und diesen stetig weiterentwickelt, davor kann man nur den Hut ziehen.
Bild
Vadim aus der Hauptstadt Moskau ist der Kopf hinter Sleep Dealer.

Links zu Sleep Dealer:

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Memories-Songliste:

1. Breaking The Waves 08:27
2. Secret Fairway 04:54
3. Winter I 03:00
4. Winter II 04:48
5. Winter III 02:03
6. Black Desert 05:37
7. Into The Abyss 06:13
8. Memories 02:23
9. Sinner 06:40
10. Regrets 04:02

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