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Noir Reva - Continuance (2020)

3/3/2020

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Kontinuierlich auf dem Weg nach Oben.
Wer aktuell auf der Suche nach atmosphärischen Post-Rock ist, dem könnte eine Band aus Koblenz in das Auge fassen. Das Quartett Noir Reva mag zwar noch ein wenig unter dem Radar agieren auf dem internationalen Parkett im Post-Bereich,  die vier Jungs sind allerdings typische Vertreter der Kategorie „underrated Bands“. Die Formation zelebriert einen typischen Spagat aus Leidenschaft und Temperament, manifestiert im zweiten Album „Continuance“, welches in diesen Tagen über Midsummer Records veröffentlicht wird. Passend zum Albumtitel Continuance setzt die Band den eingeschlagenen Weg von sphärischen Post-Rock fort, der mit dem Debüt 2016 geschaffen wurde.


Gegründet hat sich die Band im Jahre 2014, mit dem Debütalbum „Nuance“ vier Jahre später legten die Koblenzer einen sehr soliden Grundstein. Auch wenn Noir Reva noch ein wenig unter dem Radar agieren, so stehen alle Zeichen doch auf eine Änderung dieses Umstands. Grund dafür ist mit Sicherheit das zweite Album, bei dem sich das Quartett genug Zeit genommen hat, um Perfektion zu feilen. Sei es an den Strukturen im modernen Post-Rock, inklusive dem Songwriting. Auch wenn Noir Reva eine reine instrumentale Band sind, so erzählen sie ihre Songs auf eine Interpretations-Weise, die jeder Zuhörer für sich selbst erschließen kann. Continuance beinhaltet dafür 6 verschiedene Titel, die einem emotional vorgetragen werden.

Melodisch, atmosphärisch und mit einer gewissen Klangästhetik


Auch auf dem neuen Werk zelebrieren Noir Reva einen modernen Post-Rock, mit bekannten und typisch, beliebten Gitarrenmustern. Leicht verträumt und melodisch, mit Facetten aus dem Genre aus dem Post-Genres werden im Kern zu einem eingängigen Klanggerüst verschmolzen. Die Klangstrukturen sind sehr dynamisch ausgefallen und passen sich dem jeweiligen Songkonzept an. Sensibel, beschaulich oder aufbrausend agil, gelingt es den vier Koblenzern den Hörer mit ihrer Musik durchaus gefangenzunehmen. Sehr auffallend ist der ausgewogene Anteil aller zum Einsatz kommenden Instrumenten. Auch Bass und Schlagzeug fügen sich nahtlos in die progressiven Klangfäden der dominierenden Gitarren ein. Die Stimmung ist auf dem Album divergent ausgeprägt, mit melodischen Bögen aufgezogen, stilsicher und mit emotionalem Hintergrund. Die Post-Rock-Strukturen sind melodiös und mitreißend arrangiert, tendenziell wird Tempo und Aggressivität gelegentlich angezogen, überschreitet aber nie ein gewisses Maß.

Insgesamt hat die Band sechs Titel auf dem zweiten Album verewigt, die Spiellänge der Songs ist mit 6-7 Minuten doch recht üppig ausgefallen. Genug Zeit, dass die Formation ein klangliches Bild in den konzeptionellen Rahmen setzen kann. Der Opener „Fiowia“ weist auf traditionelle Weise den Weg im Post-Rock, den die Vier beschreiten: melodisch, atmosphärisch und mit einer gewissen Klangästhetik. Auch die Stücke „They Do Exist“ oder „Phobia“ präsentieren einen modernen Post-Rock mit gefühlvollen Klanglandschaften. Vor allem beim letzten Song ziehen die Vier deutlich alle Register, der Live für den ein oder anderen Moment an faszinierender Gänsehaut sorgen dürfte. Was der Band ein wenig noch fehlt, ist ein gewisses Überraschungsmoment auf dem Album. Etwas, dass sich mit prägnanter Tragkraft tief in das Herz bohren kann. Dieser Aspekt ist natürlich eine Sache der persönlichen Empfindung, generell ist Continuance mit seinem akustischen Storytelling von der ersten bis zur letzten Minute eine Bereicherung im Musikgenre.

Im Ganzen ist das zweite Album Continuance von Noir Reva ein sehr großer Schritt nach vorne für die Karriere von den Vier aus Koblenz. Der Name Noir Reva sollte man daher im Auge behalten, denn die Jungs zeigen hier viel Potenzial und Spielfreude. Mit dem Werk wird der Bekanntheitsgrad auch sicher immer weiter nach Oben führen. Technisch gibt es null Kritik, das Album ist auf dieser Ebene sehr professionell ausgefeilt. Release ist der 06. März 2020, wie erwähnt über Midsummer Records.
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Links zu Noir Reva:

"Goraiko" (official video)

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Continuance - Songliste / Dauer:

01. Fiowia 06:17
02. Skyward 06:23
03. Goraiko 07:27

04. Come Back Apollo 06:04
05. They Do Exist 07:33
06. Phobia 06:50 (gesamt: 40:30)


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