Klanglandschaften
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum

aktuelle Reviews

Myrkvi - Reflections (2020)

2/11/2020

0 Comments

 
Bild
Herausragende, isländische Indie-Kost.
Man ist nach wie vor fasziniert über die isländische Musikszene, die irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal auf unserer kleinen Welt innehält. Skandinavische Melancholie in seiner puren Essenz, darüber hinaus ein komplexes Netzwerk der Künstler, jeder unterstützt seinen Landsmann, wenn es darauf ankommt. Vorstellen möchte ich das Debütalbum von Myrkvi „Reflections“, welches seit ein paar Tagen erhältlich ist. Ein Werk, welches im Indie-Sektor angesiedelt ist, aber sehr bodenständige Wurzeln im Singer/Songwriter-Bereich aufweist. Viele der Songs auf dem Album repräsentieren verschiedene Perioden im Leben: Reisen und Gelassenheit, hoffnungslose Einsamkeit, unangenehme Ablehnung und pure Freude und die Aufregung.


Hinter dem Namen Myrkvi steckt der Musiker und Komponist Magnús Thorlacius. Magnús stieg 2014 in die isländische Musikszene ein mit der frisch gegründeten Indie-Band namens „Vio“. Die Band nahm an einem Musikwettbewerb in Island teil und gewann den „Músíktilrauni“. Darüber hinaus erhielt Magnús die Auszeichnung für den bersten Sänger. Die Band Vio kennt in Island fast jeder, 2020 wandelt der Musiker auf Solopfaden, in dem er Myrkvi („Sonnenfinsternis“) ins Leben rief. Der Musiker begründet den Schritt so: „Als Vio meine Band anfing, eine musikalische Richtung einzuschlagen, wurde mir klar, dass ich einen anderen Weg für meine Musik haben musste. Die Songs auf dem Album passen nicht direkt zum Stile von Vio, aber dennoch machen diese einen großen Teil von mir als Musiker aus.“

Angereichert mit einer positiven und warmen Grundstimmung


Passend zum Konzept des Albums wurde der Titel „Reflections“ gewählt. Erinnerungen an vergangene Tage, an den Schmerz verflossener Liebe oder die ungetrübte Freude über Ereignisse im Leben. Stilistisch angesiedelt im breiten Indie-Sektor mit starken Verschachtlungen zum Genre der Singer/Songwriter. Einzelne Songs sind durchaus radiotauglich komponiert mit leichten Facetten aus dem Pop. Die Gitarrenakkorde sind eingängig in den Strukturen, nahtlos fügen sich Schlagzeug und Bass dem mit ein. Emotional sind viele Stücke arrangiert, man wird schnell feststellen, dass einzelne Stücke tief aus dem Herzen des Isländers abfärben. Vor allem die leicht Folk-orientierten Titel malen sanft melancholische Bilder in den Kopf des Zuhörers, das Album versprüht einen skandinavischen Charme der Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit, wie man es eben schätzt aus den nordischen Regionen. Das Album entfaltet definitiv mit einigen Stücke enormes Ohrwurmpotential und lädt in den ersten Minuten auch zum Mitsingen ein, angereichert mit einer positiven und warmen Grundstimmung.

Wenn der Sänger gefühlvoll seine Texte in das Mikrofon haucht und an der Akustikgitarre eine Gänsehaut zaubert, wie beispielsweise mit dem Opener „Skyline“ oder dem Titelsong „Reflections“ – dann kann man sofort erahnen, warum ein Magnús Thorlacius mit Auszeichnungen beehrt wurde. Elf Titel finden auf dem Album ihren Platz, agiert sehr dynamisch in seiner Auswahl. Neben den genannten zwei Songs erwarten weitere Highlights, entdeckt zu werden. „Overlooked“ ist ein typischer Vertreter im Indie-Bereich mit emotionalen Klangblüten. „Sér um sig“ ist ein Stück, das auf isländisch vorgetragen wird, mit wundervoller Sigur Rós-Aura im nordischen Indie-Rocks. Wer balladenhafte Stücke mit melancholischen Facetten sucht, wird mit den Titeln „Sweetheart“ fündig. Sehr minimal gehalten mit Fokus auf Gesang und Gitarre. „Golden Evenings“ und „Change of Scene“ sind in den Arrangements im Singer/Songwriter verwurzelt mit cineastischen Anstrich und gefühlsbetontem Gesang.

Auch wenn „Reflections“ ein Debütalbum darstellt, so merkt man dem Album doch eine gewisse Reife und das erweitertes Musikverständnis an. Magnús Thorlacius ist schon lange auf der Bühne, diese Erfahrung fließen mit jeder Nuance auf dem Debüt mit ein, was dem Werk ein äußerst bodenständiges Erscheinungsbild verpasst. Freunde der Indie-Klänge werden voll und ganz auf ihre Kosten kommen, doch auch für andere Hörer ist das Debüt sehr interessant, dank der Eingängigkeit einiger Stücke, ein idealer Begleiter für fast jeder Lebenslage. Vielleicht auch ein Kandidat am Ende des Jahres, um in den Highlights 2020 in der Akustik aufzutauchen. Release war der 30. Oktober 2020 über Sony Music Denmark.

Bild
Reflection ist das Dbütalbum von Magnús Thorlacius, aka Myrkvi. (Foto: Sebastian Madej)

Links zu Myrkvi:

  • Homepage
  • Facebook
  • Instagram
  • Bandcamp

Reflections - Songliste /Dauer:

1. Skyline 03:39
2. Crossroads 02:32
3. Change of Scene 03:21
4. Gamechanger 03:26
5. Overlooked 02:55
6. Golden Evenings 03:04

7. Sér um sig 03:26
8. Ministry of Love 03:47
9. Sweetheart 02:26
10. Coastline 02:36
11. Reflections 03:29
(gesamt: 34:46)


0 Comments



Leave a Reply.

    RSS-Feed


    Labels

    Alle
    Ambient
    Indie Rock
    Indie-Rock
    Neoklassik
    Post Rock
    Progressive
    Shoegaze
    Singer/Songwriter
    Specials
    Unter Dem Radar



    "Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft."

    Autor:

    André Schönauer


    Archiv

    Februar 2024
    Januar 2024
    Dezember 2023
    November 2023
    Oktober 2023
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023
    Juni 2023
    Mai 2023
    April 2023
    März 2023
    Februar 2023
    Januar 2023
    Dezember 2022
    November 2022
    Oktober 2022
    September 2022
    August 2022
    Juli 2022
    Juni 2022
    Mai 2022
    April 2022
    März 2022
    Februar 2022
    Januar 2022
    Dezember 2021
    November 2021
    Oktober 2021
    September 2021
    August 2021
    Juni 2021
    Mai 2021
    April 2021
    März 2021
    Februar 2021
    Januar 2021
    Dezember 2020
    November 2020
    Oktober 2020
    September 2020
    August 2020
    Juli 2020
    Juni 2020
    Mai 2020
    April 2020
    März 2020
    Februar 2020
    Januar 2020
    Dezember 2019
    November 2019
    Oktober 2019
    September 2019
    August 2019
    Juli 2019
    Juni 2019
    Mai 2019
    April 2019
    März 2019
    Februar 2019
    Januar 2019
    Dezember 2018
    November 2018
    Oktober 2018
    September 2018
    August 2018
    Juli 2018
    Juni 2018
    Mai 2018
    April 2018
    März 2018
    Februar 2018
    Januar 2018
    Dezember 2017
    November 2017
    Oktober 2017
    September 2017
    August 2017
    Juli 2017
    Juni 2017
    Mai 2017
    April 2017
    März 2017
    Februar 2017
    Januar 2017
    Dezember 2016
    November 2016
    Oktober 2016

    Bild
    Hier geht es zur alten Seite von Gezeitenstrom auf Blogger.com

Powered by Create your own unique website with customizable templates.
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum