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Feather Beds - Blooming (2017)

30/10/2017

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Blooming
Die Sonne im Herzen.
Triste Regentage, grauer Himmel und stürmische Zeiten im Herbst. Dagegen hilft entweder ein ausgedehnter Urlaub jenseits des Äquators – oder man lauscht dem neuen Album „Blooming“ von Feather Beds. Michael Orange ist bereits 2015 mit dem Debüt „The Skeletal System“ eine kleine Überraschung gelungen, ein solider Grundstein für den Musiker. Sein zweites Album ist so etwas wie der akustische Sonnenschein, der sich durch die dicken Wolken kämpft. Angesiedelt zwischen Shoegaze, Ambient und elektronischer Musik erblühen farbenfrohe Klanglandschaften mit positiver Aura.

Blooming wurde aufgenommen, während Michael Orange zwei Jahre lang in Montreal lebte. Genug Zeit, um ein faszinierendes und vielfältig, strukturiertes Album zu erschaffen. Blooming fühlt sich wie ein warmer Frühlingsregen in der Seele eines Menschen an. Mit sanften und nahezu ätherischen-fragilen Kompositionen malt der Ire ein Bild von Gefühl und Wehmut, dank stimmigen Gitarrenarrangements. Dazu gesellt sich dieser einfühlsame Gesang, welcher dem Gesamtbild dann doch eine recht romantisch-melancholische Note gibt.

Eine sehr romantische Ästhetik


Dank der einprägsamen Strukturen erschafft Feather Beds mit Nuancen aus dem Dream-Pop einen sehr traumhaften Stil mit emotionalen und atmosphärischen Schwingungen. Die perfekt anmutende Instrumentalisierung aus melodischen Gitarrenbögen, der Synthiespiele oder fließenden Drums kreieren eine warme Atmosphäre der Zufriedenheit und Glücks. Obwohl die Strukturen aus dem Shoegaze dann doch recht überwiegen, hat Orange seinem zweiten Werk den charakteristischen Charme aufdrückt.

7 Stücke mit dynamischen Schichten hat Blooming zu bieten. Mit leicht melancholischen Kontext und langsamen, aber sphärischen Gitarrenakkorden agieren Stücke wie „Play Dead“, "Cluster" oder „Soft Yellow“. Instrumental braucht man sich ebenso nicht verstecken – die Gitarrenarrangements sind professionell und facettenreich eingearbeitet, können emotional agieren und haben nicht unbedingt die Dominanz in den Songs. Die liegt eindeutig bei dem warmherzigen und zartfühlenden Gesang von Herrn Orange selbst. Man muss sich nicht mal viel Zeit lassen, um Blooming auf einem wirken zu lassen. Denn das Album entfesselt schon ab den ersten Song eine sehr romantische Ästhetik, bei der man gerne sich von der Musik an die Hand nehmen lässt.

Blooming richtet sich speziell nicht an eine Zielgruppe, wer gerne neue Wege im Genre entdecken möchte und lange davon begleitet werden will, ist mit Michael Orange‘s Projekt Feather Beds genau richtig. Die Verschmelzung der Musikstile ist zwar nicht neu, Mr. Orange bringt dieses Kriterium aber sehr sympathisch auf dem Punkt. Nicht verwunderlich, dass Moderna Records diesen Ausnahmemusiker in ihr Kleines und Elitäres Roster übernommen hat.
Bild
Der Ire Michael Orange ist der Kreativkopf hinter Feather Beds.

Links zu Feather Beds:

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