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Fallen - Tout est silencieux (2018)

27/8/2018

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Die Magie der Stille
„Die größten Ereignisse - das sind nicht unsre lautesten, sondern unsere stillsten Stunden“. So sprach damals Nietzsche aus dem Munde von Zarathustra. Vielleicht orientiert sich an diesem Zitat das neue Album von Fallen „Tout est silencieux“ - alles ist still. Die Stille in lauten und unruhigen Zeiten, ein wünschenswerter Pol, den viele Menschen zwar suchen aber nie wirklich erreichen. Doch das neue Werk von Fallen könnte diesen Menschen eine Art Tür der meditativen Akustik sein, wenn sie sich darauf einlassen. Denn hinter dem Projekt Fallen steckt ein renommierter Künstler, Komponist und Musiker aus Italien, dessen Name sicher einige kennen dürften.

Und zwar Lorenzo Bracaloni, der zum Teil als Solokünstler unterwegs ist, zum Teil mit seinen ambitionierten Musikprojekten Fallen bzw. The Child of a Creek. Bereits 10 Tonträger hat der Italiener im Vorfeld veröffentlicht. Das erste Debütalbum erschien im Jahre 2005 mit überaus positiven Kritiken von Presse und Fans. Das letzte Werk „ást“ erschien im April 2018 und hatte selbst Auswirkungen auf dem Komponisten. Lorenzo begann nach und nach, auch die kleinen Dinge im Leben mit einer gewissen Achtung schätzen zu lernen und zu würdigen. Tout est silencieux mag in dieser Hinsicht auch ein erweitertes Musikverständnis im Komponisten ausgelöst haben.

Verträumt, gedankenvoll und in sich gekehrt


Stilistisch mag Tout est silencieux zwar im Genre des Ambient angesiedelt sein, verzweigt sich dennoch mit seiner Vielschichtigkeit und Komplexität in Musikbereiche der Neoklassik und der experimentellen Musik. Der Titel ist nicht durch Zufall gewählt, das Album breitet einen ruhigen und besinnlichen Schleier auf dem Hörer aus, verträumt, gedankenvoll und in sich gekehrt. Instrumentalisiert in erster Linie vom gefühlsbetonten Klanggerüst am Klavier, tangiert mit elektronischen Nuancen und marginalen Elementen aus dem Drone. Die Kunst, daraus eine Einheit von sphärischen Klanglandschaften zu erschaffen, die den Hörer gefangen hält, ist für Lorenzo Bracaloni auf einem sehr hohen Niveau auch gelungen.

Üblich daher in diesem Musikbereich, keinen einzelnen Song besonders hervorzuheben, sondern das Werk in der Gesamtheit zu betrachten. Tout est Silencieux ist daher ein ruhiges, leicht mit Melancholie angehauchtes Werk, mit kleineren Stafetten impulsiver Arrangements am Synthesizer. In gewisser Weise eine selbst reflektierende Aufarbeitung der letzten Monate vom italienischen Komponisten, bei der er den Hörer gerne an der Seite wähnt. Weitab von Stress und Hektik verbreiten die Stücke vom neuen Album daher Harmonie und emotionale Feinfühligkeit im Gewand des Ambient. Der Balanceakt zwischen emotionalen Strukturen und empfindsamen Facetten aus Tagträumen gelingt ausgesprochen gut.

Tout est silencieux richtet sich daher auch in erster Linie an Freunde für ruhige und verträumte Klänge mit klassischen Instrumenten und elektronischer Positionierung. Zwar setzte das Album nicht zwingend überaus neue Maßstäbe im Genre, verzückt trotzdem mit einem melancholischen, romantischen Touch vom italienischen Künstler Lorenzo Bracaloni. Vor allem als audiovisuelle Klanguntermalung sind die Stücke von Tout est silencieux erstklassig prädestiniert.
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Der italiener Lorenzo Bracaloni ist der kreative Kopf hinter Fallen.

Links zu Fallen/Lorenzo Bracaloni:

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Tout est Silencieux Songliste & Dauer:

1. La tempête dans le coeur 04:08
2. Chèrement 05:52
3. Mémoires du vent 04:10
4. La chanson des enfants 05:45
5. Dans les rêves oubliés 08:00
6. Tout est silencieux 07:05
(gesamt: 35:02 min.)


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