Klanglandschaften
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum

aktuelle Reviews

Awali - Ad Astra

30/1/2018

0 Comments

 
Awali
Zu den Sternen mit viel Empathie.
Zwischen Romantik und Melancholie, in den Dimensionen von akustischer Ästhetik und Poesie ist die Musik von Awali angesiedelt. Ein musikalisches Projekt von Tamara Sofia Shmidt aus der Ukraine, die nun in Prag lebt. Gegründet im Jahre 2013 ist die Künstlerin voll und ganz mit Awali in Sachen Musikverständnis aufgegangen. „Ad Astra“ ist ihr neues Album, welches diese Tage veröffentlicht wird. Auf dem Album erzählt Awali Geschichten über stürmische Meere, kosmische Wale, Wind in den Bäumen und natürlich Liebe, Tod und Hoffnung.

Awali kann man nicht in musikalische Schubladen stecken und sollte die auch vermeiden. Der kreative Mix aus elektronischen Texturen, neoklassischen Facetten, experimentellen Ansätzen und eine große Brise Eigenständigkeit verwebt Awali zu einem sehr atmosphärischen Klangteppich. Ad Astra beinhaltet viele Einflüsse aus diversen Musikbereichen, tangiert diese zwar marginal, trotzdem schafft es die Musikerin in jedem einzelnen Song, einen durchtränkten Faden an herzergreifender Melancholie zu ziehen. Mit ihrer durchaus beeindruckenden Stimme voller Empathie und Gefühl darf man sich ganz in den Armen von Awali fallen lassen.

Insgesamt finden 11 Songs auf dem Album Platz, jeder Einzelne malt andere Bilder im Kopf des Hörers. Vorwiegend greift Frau Tamara Shmidt auf die klassischen Instrumente, wie das Piano zurück und arbeitet diese routiniert in die Klanglandschaften ein. Auffallend ist der Aspekt, das Klavier, welches als Führungsinstrument agiert, allerdings oft auch in den Hintergrund tritt als reine Begleitung, um Platz zu schaffen für die atmosphärische Arrangements aus Synthie-Passagen oder beispielhaft in Szene gesetzte Naturgeräusche. Diese Strukturen haben sehr oft einen ruhigen, teils auch melancholischen Anstrich, driften aber nie unter eine gewisse Grenze. Das Album bekommt dadurch eine komplexe und vielschichtige Note.

Spektrum quer durch die alternativen Gegebenheiten der Genres


Da Ad Astra sehr dynamisch in den Arrangements ausgefallen ist, wird jeder einzelne Hörer sein ganz speziellen Lieblingssong ausmachen. Sinnlich und anmutig erklingen daher Songs wie „Little White Scar“ oder „Sublime“, welche sehr getragen werden von grazilen Klaviersonaten und ambienthaften Kompositionen. Kleine Perlen im Genre, welche Tamara Shmidt hier realisiert hat. Dicht verpackte Polyfonien erwarten einen bei Stücken wie „Whales“ und „Sea Wind“. Lieder mit atmosphärischen Hintergrund, die zum Träumen und Driften einladen. Vor allem mit Sea Wind hat man die Stimmung auf dem Meer nahezu perfekt umgesetzt. Man bekommt den Eindruck, selbst an Bord zu sein von dieser musikalischen Bildsprache.

Die experimentelle Seite von Ad Astra mit viel elektronischen Einflüssen wurde mit den Stücken „0404“ beziehungsweise „Rivers Don't Sleep in November“ umgesetzt. Letzter Song mit einem grandiosen Spiel auf dem Klavier. Ein gutes Omen für die Zukunft von Awali bietet das Herzstück auf dem Album „Good Omens“. Faszination von Klang und Gefühl, sehr routiniert wird Gesang, Musik und akustische Harmonie eingefangen. Komplett möchte man in Welten versinken, wo Zeit und Raum bedeutungslos erscheinen.

Es bleibt die Erkenntnis, das neue Album Ad Astra hat seinen eigenen Charme und Magie, um eine gefühllose Welt in eine Oase des Friedens zu verwandeln. Mit seinem Spektrum quer durch die alternativen Gegebenheiten der musikalischen Genres gelingt es Awali, sich weit vom Mainstream abzuheben und somit ein Alleinstellungsmerkmal und ein Ausrufezeichen zu setzen. Das alles auch noch unter der Rubrik „pay what you want“ auf Bandcamp. Wer gerne Alternativen zu seiner Musik sucht, kann man Awali mit Ad Astra nur an das Herz legen.
Awali
Die Künstlerin Tamara Sofia Shmidt ist der kreative Kopf hinter Awali.

Links zu Awali:

  • Facebook
  • Homepage
  • Twitter
  • Soundcloud

Songliste:

1. Once When 02:17
2. 0404 03:08
3. Rivers Don't Sleep in November 04:06
4. Whales 05:57
5. Digital Soul Bank 06:08
6. Under Electric Skies 04:07
7. Astras 03:24
8. Sublime 03:12
9. Sea Wind 02:48
10. Little White Scar 07:14
11. Good Omens 08:20
(gesamt: 50:48)


0 Comments



Leave a Reply.

    RSS-Feed


    Labels

    Alle
    Ambient
    Indie Rock
    Indie-Rock
    Neoklassik
    Post Rock
    Progressive
    Shoegaze
    Singer/Songwriter
    Specials
    Unter Dem Radar



    "Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft."

    Autor:

    André Schönauer


    Archiv

    Februar 2024
    Januar 2024
    Dezember 2023
    November 2023
    Oktober 2023
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023
    Juni 2023
    Mai 2023
    April 2023
    März 2023
    Februar 2023
    Januar 2023
    Dezember 2022
    November 2022
    Oktober 2022
    September 2022
    August 2022
    Juli 2022
    Juni 2022
    Mai 2022
    April 2022
    März 2022
    Februar 2022
    Januar 2022
    Dezember 2021
    November 2021
    Oktober 2021
    September 2021
    August 2021
    Juni 2021
    Mai 2021
    April 2021
    März 2021
    Februar 2021
    Januar 2021
    Dezember 2020
    November 2020
    Oktober 2020
    September 2020
    August 2020
    Juli 2020
    Juni 2020
    Mai 2020
    April 2020
    März 2020
    Februar 2020
    Januar 2020
    Dezember 2019
    November 2019
    Oktober 2019
    September 2019
    August 2019
    Juli 2019
    Juni 2019
    Mai 2019
    April 2019
    März 2019
    Februar 2019
    Januar 2019
    Dezember 2018
    November 2018
    Oktober 2018
    September 2018
    August 2018
    Juli 2018
    Juni 2018
    Mai 2018
    April 2018
    März 2018
    Februar 2018
    Januar 2018
    Dezember 2017
    November 2017
    Oktober 2017
    September 2017
    August 2017
    Juli 2017
    Juni 2017
    Mai 2017
    April 2017
    März 2017
    Februar 2017
    Januar 2017
    Dezember 2016
    November 2016
    Oktober 2016

    Bild
    Hier geht es zur alten Seite von Gezeitenstrom auf Blogger.com

Powered by Create your own unique website with customizable templates.
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum