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Audiolepsia - Muses (2017)

14/6/2017

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Muses
Post-Rock mit energischen Momenten
Spanien besitzt längst eine aufstrebende Post-Rock Gemeinde, die sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Einige Formationen mit Talent und Ambitionen haben wir schon vorgestellt, hinzu gestellt sich nun die vierköpfige Band mit dem Namen Audiolepsia aus Cornellà de Llobregat, einem Vorort von Barcelona. „Muses“ ist das zweite Album der Spanier, ein Album, welches Audiolepsia sicher einige internationale Aufmerksamkeit bescheren dürfte.

Die Geschichte der Formation ist kurz erzählt: Im Jahr 2011 beschlossen die Mitglieder von Audiolepsia, Musik weitab vom Mainstream zu erschaffen, um Musik ohne Barrieren zu komponieren. Von diesem Moment an, und mit der Konsolidierung der Bandbildung, wählte die Band instrumentalen Post-Rock als Stilmittel. Später im Jahr 2013 folgte das Debütalbum „Principio de Incertidumbre“ - ein fester Grundstein für die Bandkarriere der Spanier. Angetrieben vom Feedback und der Resonanz von Fans und Post-Rock Community, komponierte man zwischen 2015 und 2016 am neuen Album „Muses“.

Das Album zeigt auch den Reifegrad und das erweiterte Musikverständnis der Band in großen Teilen auf, im Bezug zum Debütalbum. Es ist ein vielschichtiger Klangteppich, der organische Klanglandschaften mit eingängigen Mustern hervorzaubert. Hinzu kommt eine leichte Note an progressiven Elementen, die zwar marginal, trotzdem konstant spürbar in das Klanggefüge integriert sind. Die Gitarrenarrangements agieren zwischen explosiv wuchtig und gefühlsbetont, sind natürlich das treibende Glied neben einem energischen Spiel am Schlagzeug.

Logische und konsequente Weiterentwicklung


Man wird auf Muses auf verschiedene Interpretationen des Post-Rocks von den Spaniern stoßen. Vor allem in der Variation von Gitarreneffekten, Dynamik und Tempo der 7 Stücke muss man Audiolepsia gratulieren. Ohne große experimentelle Anleihen, hat man jeden Song seine ganz eigene Atmosphäre geschenkt. Recht oft energiegeladen und treibend, aber auch ruhigere und beschauliche Stücke mit südlichem Flair finden so ihren angestammten Platz auf dem zweiten Album, welches nie in die Eintönigkeit abdriftet, sondern immer eine gewisse Grundspannung innehat.

Die Klangsphären sind oft mitreißend arrangiert, modern und ungezügelt erstrahlt auf „Muses“ der Post-Rock. Beispiellos ist „Charlotte“ mit einer grandiosen Eingängigkeit und Spielfreude. In Kombination mit der Dynamik der Gitarren heben die Vier den Post-Rock hier auf einen absoluten Top Level, was auch für den energischen Opener „Beatrix“ gilt. Mit „Rachel“ werden Tempo und die Agogik von Akkord zu Akkord angezogen, mit fortlaufender Dauer wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der sich wie gewohnt in Triaden von Gitarreneruptionen und Riffs entlädt. Und genau solche Songs braucht es im Post-Rock, die einfach bezeichnend für das Genre stehen.

Muses ist die logische und konsequente Weiterentwicklung der Band, technisch einwandfrei und auch die Spiellänge überzeugt. Ob das Album ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Spanier ist, bleibt abzuwarten, im Genre hat man damit jedenfalls ein kleines Juwel erschaffen, das bald nicht mehr einfach nur ein „Geheimtipp“ gehandelt wird. Post-Rock Fans werden mit diesem Album der Spanier sicher nicht enttäuscht werden. Gut angelegte 5 Euro auf jedem Fall!
Bild
Audiolepsia are: Angel de las Heras (guitar), Brian Jimenez (guitar), Jordi de las Heras (bass), Kilian Callado (drums)

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