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Unter dem Radar: Kalenderwoche 49 (2018)

10/12/2018

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In der Rubrik „Unter dem Radar“ verweisen wir rückblickend auf talentierte Bands/Künstler, die wir mit ein paar Zeilen eine Bühne bieten. Das Potenzial von manchen Künstlern auf unserer Welt ist einfach zu vielfältig, um nicht näher darauf einzugehen. In unseren Augen gibt es da draußen viel zu viele aufgehende Sterne am Himmel der Musik. Da es zeitlich nicht immer möglich ist auf Einzelne einzugehen, wird dieser Aspekt mit der neuen Rubrik abgerundet.

Kalenderwoche 49 mit: Mark Deeks, Oak Meadow & The Last Summer for Lucy

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Mark Deeks – Wintersang (moderne Klassik)
Das Klavier und Mark Deeks sind schon vor über 30 Jahren eine feste Beziehung eingegangen. Der Brite hat darüber hinaus so fantastische Perlen wie das Album „Left By The Sail Road“ herausgebracht, ein akustisches Porträt der Küstenlandschaft. Da nun die kalten Tage anstehen, gibt es mit dem Album „Wintersang“ die passende, akustische Untermalung, um Schneeflocken bei ihrem majestätischen Tanz zu beobachten, bei einer heißen Tasse Tee und einem guten Buch sich in Decken zu hüllen oder einfach zwischen verschneiten Wäldern zu spazieren. Das Album beinhaltet 8 dynamische Sonaten, romantische Augenblicke aber auch positive und freudige Resonanzen sind Kernelemente von Wintersang. Besonders angetan ist man von den frei interpretierten Stücken „Silent Night“ und natürlich „White Christmas“. Melodien, welche die innere Seele des Komponisten widerspiegeln, voller Anmut und Gefühl. Wie in fast all seinen Werken darf man auf Wintersang von Mark Deeks ein Ozean an wahre, pianistische Kunst erwarten.


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​Oak Meadow – Afterall (post-rock)
Auch der Musikbereich im Post-Rock verzückt hin und wieder mit neuen Talenten, die einen frischen Wind im Genre bringen. Dazu zählt auch Brian Hennessey mit dem Soloprojekt Oak Meadow. Der Stil ist im Allgemeinen weit verbreitet. Ummantelt mit atmosphärischen Post-Rock mit expressionistischen Facetten. Sehr dynamisch und komplex sind die Klangstrukturen, reichen von energiegeladenen Ausbrüchen bis hin zu traumhaften Ruhephasen. Der akustische Rahmen bildet ein cineastischer Unterbau, bei dem die Gitarren in gefühlsbetonten Arrangements eine breite Palette an Emotionen aufbauen.
​Nun erfindet Oak Meadow das Rad zwar nicht neu, doch Fans von Größen wie Lights and Motion, Christoffer Franzen oder Floating in Space wird mit Afterall frische Post-Rock Kost serviert, der technisch noch auf einem hohen Niveau angesiedelt ist. 6 unterschiedliche Titelwarten nur darauf, entdeckt zu werden.
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The Last Summer for Lucy – S/T (progressive post-rock)
Im Netz wird man wohl noch nicht viel in Erfahrung der Dresdner Band The Last Summer for Lucy finden. Dafür habt ihr ja Gezeitenstrom Musik. Die Band setzt sich aus Jan Wetzel und Martin Knauer zusammen, beide sind auch in der Band „Hartmanns“ zu finden. Doch die Liebe zu härteren und düsteren Post-Rock trieb das Duo zu einem neuen Projekt. Mit großen Ambitionen, denn das selbst betitelte Werk hat seine Fanbasis nicht erst lange suchen müssen. The Last Summer for Lucy verweben atmosphärische Post-Rock Bögen mit progressiven Strukturen zu einem treibenden Klangteppich, dynamisch abgerundet und mitreißend in Szene gesetzt. Man nehme nur einmal das Stück „Alexa's Suicide“, ein vorbildliches Stück an Klangästhetik. Eingängige Klangstrukturen, energische Stafetten und sphärische Gitarrenarrangements sind Garantien dafür, dass ihr neues Album auch international sicher für Aufmerksamkeit sorgen dürfte. Vielleicht stellen wir die Formation in einem Porträt etwas näher vor, wenn die Beiden dem nicht abgeneigt sind. Das Album gibt es noch unter der Rubrik "name your price" auf Bandcamp!
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