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Lionel Scardino - Ethereal Chronicles (2019)

20/4/2019

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Bild
Ätherische Akustikgeschichten.
Wer zu Ostern gerne ein hochwertiges Ambient-Werk in seinem Geschenkkorb haben möchte, der muss danach gar nicht erst danach suchen. Empfehlen kann ich das Debütalbum vom argentinischen Pianisten und Komponisten Lionel Scardino mit dem Titel „Ethereal Chronicles“. Bei dem der Album-Titel regelrecht auch zum Ausdruck bringt, was dem Hörer hier erwartet. Cineastische Synthese von Neoklassik und elektronischem Ambient. Das Debütalbum besitzt eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, am Jahresende in den Highlights wieder aufzutauchen.


Die Biografie vom Komponisten ist gebündelt und auf dem Punkt gebracht: Lionel Scardino wurde 1995 in Caseros (Buenos Aires, Argentinien) geboren. Er studierte Klavier, Komposition und elektroakustische Musik an der Universidad Nacional de Artes. Seine Klavierstücke landen relativ häufig in Playlisten im Musikbereich und auf der hauseigenen Compilation vom Label, wie beispielsweise The Minimal Piano Series II von Blue Spiral Records in Italien. Ethereal Chronicles ist das Debütalbum, welches schon vor ein paar Wochen veröffentlicht wurde, doch hierzulande dringend mehr Aufmerksamkeit bedarf.

Vertraute Klänge, die tief unter die Haut reichen


Die Kollagen bergen eine Essenz der reinen Klangästhetik, die dem Hörer sanft den Boden und den Füssen zieht, um in auf akustischer Wolken der Perfektion zu betten. Die vorherrschende emotionale Breite besteht aus Gefühlen von Sehnsucht, Verlorenheit und Empathie. Vertraute Klänge, die tief unter die Haut reichen. Dem Album gelingt es auch perfekt, tief in die eigene Gefühlswelt einzugreifen und diese auf den Kopf zu stellen. Es kann durchaus tief greifende Gedanken vernebeln oder Dinge klarer sehen lassen. Der Hörer entscheidet selbst, wie er zu den Traum-verlorenen Klangdimensionen steht. Die Stücke besitzen eine angenehme Länge, insgesamt finden 12 dynamische Kompositionen Platz auf dem Debüt.

Wie es so üblich ist für ein instrumentales Werk, dass mit Klanglandschaften Farben zum Erblühen bringt, fällt es schwer, einzelne Titel hervorzuheben. Sehr angetan ist man von den tief greifenden Balladen wie „Viaje“, „Enya“ oder „Deriva“. Das Gefühl von sensibler Romantik wurde hier besonders akustisch aufgearbeitet. Etwas stimmiger geht das Album mit den orchestralen Stücken wie beispielsweise „Cerca“ um, bei dem Tempo und Dynamik im Vordergrund stehen. Der Expressionismus und die Experimentierfreude dringen am Album Ende mehr und mehr in den Vordergrund, gute Beispiele dafür stellen die Stücke „Póema electrónico“ oder „Transimulator“ dar. Ja, Ethereal Chronicles ist ein vielschichtiges Album, bei dem fast jeder Geschmack im Musikgenre auf seine Kosten kommt.

Das Album „Ethereal Chronicles“ ist wirklich ein gelungenes Debüt geworden vom Komponisten Lionel Scardino. Es reiht sich nahtlos ein für das Jahr 2019, wo es einige Hochkaräter im Genre des Ambient gab. Es blickt dem Hörer tief in das Herz, Zerstreuung, Frieden oder Isolation wird darin mit den Klanglandschaften manifestiert. Das ist auch immer die große Stärke von herausragenden Komponisten, Gefühle mit der Musik auf eine oberste Ebene zu verknüpfen, die einen lange im Ohr bleibt. Veröffentlicht wurde das Werk im letzten Monat über das Label Blue Spiral Records.

Bild
Lionel Scardino in seinem Element am Klavier.

Links zu Lionel Scardino:

Klang Impression:

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Ethereal Chronicles Songliste / Dauer:

01. Introducciòn 02:04
02. Buenos Aires 04:43
03. Viaje 05:19
04. Cerca 05:04
05. Perdido 04:26
06. Tiempo 06:17

07.  Enya 04:09
08. Virt.-Poéma de un módem 04:56
09. Póema electrónico 03:02
10. Piano Electrónica 04:45
11. Transimulator 05:10
12. Deriva 01:55


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