Klanglandschaften
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum

aktuelle Reviews

Julia Andersson - Dröm (2023)

10/5/2023

0 Comments

 
Bild
Skandinavische Träume.
Wenn eine Veröffentlichung über das sympathische Label Moderna Records ansteht, dann muss man sich sehr oft auf ein Highlight gefasst machen. Am Beispiel der Finnin Julia Andersson und dem Debütalbum „Dröm“ kann man erneut feststellen, warum moderne, klassische Musik ein Musikbereich ist, dem eine zeitlose Facette anhaftet. „Dröm“ bedeutet übersetzt „Traum“ und wie der Titel vermuten lässt, erwarten den Hörer sehr anmutig und friedvolle Klänge. Vorgetragen durch ein sehr empathisches Klavierspiel der Dame aus Skandinavien.

Julia Andersson wuchs in Finnland auf und erlangte mit ihrer Debüt-EP „Within, Without“ erstmals eine internationale Fangemeinde, was zu zukünftigen Kooperationen mit dem Label Moderna Records führte. Ihre Titel „Promise“ und „Sleepy“ Meadows waren Überraschungshits und spiegelten ihre fantasievolle, romantische Vision zeitgenössischer Klaviermusik perfekt wider. Generell kann man immer sagen, Musik aus Skandinavien besitzt eine gewisse Essenz aus Melancholie und Romantik, welche eine perfekte Symbiose aus Klang und Gefühl formen. Viele Künstler und Komponisten aus dieser Region besitzen diese in ihren Genen, Julia Andersson ist davon nicht ausgenommen mit ihrem frischen Debütalbum „Dröm“.

Skandinavisches Gewässer der pianistischen Klangkunst


Träume können ja alle Formen und Schichten annehmen. Welche, die wir im Herzen tragen, das sind oft die ruhigen und friedvollen. Frei nach Nietzsche: „Die größten Ereignisse — das sind nicht unsre lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“ Das Album unterstreicht mit seinen ruhigen und fragilen Stücken diesen Aspekt auf doppelter Weise. Sinnliche Augenblicke, voller Gefühl und Sehnsucht, emotional vorgetragen hauptsächlich nur mit dem Klavier als Leitinstrument. Dank expressionistischer Agogik, Dynamik und kleineren Tempoverschiebungen sind die Klangstrukturen harmonisch und eingängig komponiert. Es sind Sequenzen, die mit minimalen Mitteln ohne Mühe es schaffen, tief in das eigene Herz vorzudringen. Das Spiel auf dem Klavier ist sehr gefühlsbetont, die Liebesbeziehung von Künstlerin und Instrument schwingt in jeder Note mit. Es ist ein wahres Hörvergnügen, mit viel Empathie und Besinnlichkeit, inklusive ein paar Tangenten an leichter Euphorie kann man auf „Dröm“ in den insgesamt 10 Stücken vorfinden.

Und so treten die Stücke „
Svävar“, „Stilla“ und „Eftertanke“ auf dem Podest, um zu verzaubern und einem zu entführen in den Dimensionen, wo Träume geboren werden. Den Hörer die Hand zu reichen mit der Botschaft, sich einfach fallen zu lassen in ein skandinavisches Gewässer der pianistischen Klangkunst beflügeltet Empathie. Wenn der Mond majestätisch am Firmament thront, die Nacht alles in Stille hüllt und man den Tanz der Kerzenlichter bei einem Glas Wein anmutig mit den Sinnen verfolgt. Was dann noch fehlt, ist eine passende Begleitung in Form von Akustik. Ein letztes Puzzleteil, um eine zeitlose Atmosphäre zu erschaffen in diesen Momenten, an die man noch sehr lange daran denken wird. Tatsächlich ist die treibende Emotion auf dem Album ein romantisch, ruhiger und warmer Ton, der niemals eine dunkle Schattierung transportiert.

Unter dem Label-Dach von Moderna Records ist Julia Andersson auch sehr gut aufgehoben, man kann da wieder nur gratulieren. Man kann daher festhalten, mit „Dröm“ geht am Himmel des neoklassischen Genres ein neuer Stern auf, der sicherlich noch in Zukunft heller strahlen dürfte. Der Grundstein ist mit dem Debütalbum schon sehr imposant ausgefallen, die skandinavische Melancholie fast zum Greifen, im akustischen Sinne. Es weiß auf seine ganz persönliche Weise zu überzeugen, mit dieser Magie. Release ist diese Woche am Freitag, dem 12. Mai 2023, wie erwähnt über Moderna Records und dürfte sich in so ziemlich vielen Playlisten von verträumten Klängen wiederfinden.

Bild
Dröm ist das Debütalbum von Julia Andersson aus Suomi.

Links zu Julia Andersson:

  • Homepage
  • Facebook
  • Instagram

Dröm - Songliste/Dauer:

1. Edith  02:58
2. Saknad 03:01
3. Framtid 02:19
4. Svävar 03:17
5. Ljuv 04:02

 6. Skymning 02:31
7. Tillit 03:39
8. Aning 02:38
9. Eftertanke 02:41
10. Stilla 03:37 (gesamt: 30:34)


0 Comments



Leave a Reply.

    RSS-Feed


    Labels

    Alle
    Ambient
    Indie Rock
    Indie-Rock
    Neoklassik
    Post Rock
    Progressive
    Shoegaze
    Singer/Songwriter
    Specials
    Unter Dem Radar



    "Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft."

    Autor:

    André Schönauer


    Archiv

    Februar 2024
    Januar 2024
    Dezember 2023
    November 2023
    Oktober 2023
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023
    Juni 2023
    Mai 2023
    April 2023
    März 2023
    Februar 2023
    Januar 2023
    Dezember 2022
    November 2022
    Oktober 2022
    September 2022
    August 2022
    Juli 2022
    Juni 2022
    Mai 2022
    April 2022
    März 2022
    Februar 2022
    Januar 2022
    Dezember 2021
    November 2021
    Oktober 2021
    September 2021
    August 2021
    Juni 2021
    Mai 2021
    April 2021
    März 2021
    Februar 2021
    Januar 2021
    Dezember 2020
    November 2020
    Oktober 2020
    September 2020
    August 2020
    Juli 2020
    Juni 2020
    Mai 2020
    April 2020
    März 2020
    Februar 2020
    Januar 2020
    Dezember 2019
    November 2019
    Oktober 2019
    September 2019
    August 2019
    Juli 2019
    Juni 2019
    Mai 2019
    April 2019
    März 2019
    Februar 2019
    Januar 2019
    Dezember 2018
    November 2018
    Oktober 2018
    September 2018
    August 2018
    Juli 2018
    Juni 2018
    Mai 2018
    April 2018
    März 2018
    Februar 2018
    Januar 2018
    Dezember 2017
    November 2017
    Oktober 2017
    September 2017
    August 2017
    Juli 2017
    Juni 2017
    Mai 2017
    April 2017
    März 2017
    Februar 2017
    Januar 2017
    Dezember 2016
    November 2016
    Oktober 2016

    Bild
    Hier geht es zur alten Seite von Gezeitenstrom auf Blogger.com

Powered by Create your own unique website with customizable templates.
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum