Klanglandschaften
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum

aktuelle Reviews

Endless Melancholy - A Perception Of Everything (2020)

20/3/2020

0 Comments

 
Bild
Mediativer Ambient in hektischen Zeiten.
Nun werte Leser, es herrschen wirklich ungemütliche Zeiten. Viele sind verdammt dazu, daheim zu bleiben, viele Gedanken drehen sich aktuell nur um ein Thema. Da hilft es natürlich, wenn man etwas abschalten kann, ein wenig runterkommen zu einem Pol aus Frieden und Ruhe. Musik ist immer da prädestiniert, vor allem, wenn diese einen meditativen, cineastischen Rahmen enthält. Wie die von Endless Melancholy, bei dem der Name schon immer Programm ist. Aktuell gibt es das neue Album „A Perception Of Everything“ vom Ukrainer Oleksiy Sakevych, um einzutauchen in Klanglandschaften voller melancholischer Breite.


Seit einiger Zeit bereichert der Ukrainer Oleksiy Sakevych mit seinem Projekt die Musikszene und ist immer ein gern gehörter Gast auf dieser Seite. Mit dem Album „The Vacation“ vor drei Jahren hat sich der Komponist ein kleines Denkmal gesetzt. Man mag es kaum glauben, aber „A Perception Of Everything“ ist bereits das siebte Studioalbum vom Musiker, dessen Fanbasis immer mehr auch anwächst. Selbst wenn seine Alben unter diversen Labels agieren, ist er nun bei sound in silence angekommen, das bekannt dafür ist, physische Werke mit einer Liebe an Ausstattung herauszubringen. Selbst wenn man vor einiger Zeit neoklassische Strukturen für sich entdeckt hat, ist man heute beim elektronischen Ambient angekommen. Trotzdem beinhaltet auch das neue Werk diese gewisse Melancholie, die man vom Projekt gewohnt ist.

Verträumte und meditative Strukturen


A Perception Of Everything lässt daher den Hörer eintauchen in verschiedene Dimensionen des Gefühlszustandes. Dominiert von elektronischen Klanglandschaften mit den typischen Effekten, baut der Komponist eine Atmosphäre auf, die einem die Hand reicht, um auf eine cineastische Reise zu gehen. Verträumte und meditative Strukturen, sanft ummantelt mit gefühlvoller Romantik. Expressionismus kann man hier fast ergreifen, Endless Melancholy möchte auf dem Album eine ganz spezielle Art von Klangmagie entfachen. Die greift tief in die eigene Gefühlswelt ein, wenn abends die Kerzen munter im Wind flackern oder die Sehnsucht nach inneren Frieden einem befällt. Selbst eine nostalgische Note beinhalten einige Titel auf dem Album, als würde die Zeit für einige Augenblicke stillstehen. Sanft, wabernde Synth-Bögen, gekoppelt mit marginalen Hintergrundgeräuschen lassen dem Hörer eine eigene Interpretation der Stücke auf dem neuen Album zu.

Auch wenn man meiner Meinung nach das Rad im Musikbereich des Ambient nicht neu erfindet, was es auch nicht muss, so ist A Perception Of Everything mit einigen Titeln eine wahre Bereicherung im Genre. Vor allem für Freunde, die dem melancholischen Aspekt schätzen und aus diese Energie gewinnen. Mit seinem 9 Stücken kann man individuell seine highlights ausmachen, empfehlen kann man uneingeschränkt „Caught In A Memory“, „Damaged“ oder „As The World Quietly Ends“. Paradebeispiele, wofür der Projektname passend in Szene gesetzt wurde. Emotional unterstrichene Titel, die das Herz am rechten Fleck besitzen, mit ihrer Aura an romantisierender Melancholie und Fragilität. Insgesamt hat man mit dem neuen Album 40 Minuten Zeit, um sich in eine andere Welt und Dimension entführen zu lassen. Frieden zu finden in hektischen Zeiten, das sind die tragenden Säulen von diesem Album.

Als Fazit kann man ziehen, A Perception Of Everything ist ein Album geworden, was eine klare Botschaft teilt – höre auf dein Herz und besinne dich auf die Stärken, denn in der Ruhe liegt auch die Kraft. Oleksiy Sakevych hat sicher viel von seinem eigenen Herz darin investiert, um den Hörer eine andere Welt aufzuzeigen. Wie man es eigentlich gewohnt ist. Gerade in diesen Zeiten wirkt das Album als ein Ankerpunkt, was nicht belehren, sondern führen möchte. Mit der Aussage, dass Musik und Klangästhetik, so melancholisch sie auch sei, einen festigt. Bleibt zu hoffen, dass die Botschaft auch den Anklang findet.

Bild
Der Ukrainer Oleksiy Sakevych ist kreativer Kopf hinter Endless Melancholy.

Links zu Endless Melancholy:

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

1. Damaged 04:55
2. Letting The Old Dreams Die 05:20
3. Immersion 06:34
4. Across The Barren Land 05:06
5. Caught In A Memory 04:58

6. Cabo Da Roca 01:15
7. The Edge 02:36
8. Arrivals And Departures 04:48
9. As The World Quietly Ends 04:30
(gesamt: 40:07)


0 Comments



Leave a Reply.

    RSS-Feed


    Labels

    Alle
    Ambient
    Indie Rock
    Indie-Rock
    Neoklassik
    Post Rock
    Progressive
    Shoegaze
    Singer/Songwriter
    Specials
    Unter Dem Radar



    "Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft."

    Autor:

    André Schönauer


    Archiv

    Februar 2024
    Januar 2024
    Dezember 2023
    November 2023
    Oktober 2023
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023
    Juni 2023
    Mai 2023
    April 2023
    März 2023
    Februar 2023
    Januar 2023
    Dezember 2022
    November 2022
    Oktober 2022
    September 2022
    August 2022
    Juli 2022
    Juni 2022
    Mai 2022
    April 2022
    März 2022
    Februar 2022
    Januar 2022
    Dezember 2021
    November 2021
    Oktober 2021
    September 2021
    August 2021
    Juni 2021
    Mai 2021
    April 2021
    März 2021
    Februar 2021
    Januar 2021
    Dezember 2020
    November 2020
    Oktober 2020
    September 2020
    August 2020
    Juli 2020
    Juni 2020
    Mai 2020
    April 2020
    März 2020
    Februar 2020
    Januar 2020
    Dezember 2019
    November 2019
    Oktober 2019
    September 2019
    August 2019
    Juli 2019
    Juni 2019
    Mai 2019
    April 2019
    März 2019
    Februar 2019
    Januar 2019
    Dezember 2018
    November 2018
    Oktober 2018
    September 2018
    August 2018
    Juli 2018
    Juni 2018
    Mai 2018
    April 2018
    März 2018
    Februar 2018
    Januar 2018
    Dezember 2017
    November 2017
    Oktober 2017
    September 2017
    August 2017
    Juli 2017
    Juni 2017
    Mai 2017
    April 2017
    März 2017
    Februar 2017
    Januar 2017
    Dezember 2016
    November 2016
    Oktober 2016

    Bild
    Hier geht es zur alten Seite von Gezeitenstrom auf Blogger.com

Powered by Create your own unique website with customizable templates.
  • Home
  • Vorstellungen
    • Jan-Dirk Platek-2024
    • Ellie Wilson
    • Lucy Clearwater
    • Garreth Brooke
    • Snorri Hallgrímsson
  • Reviews
  • Rubriken+Support
    • Jahresrückblick 2023
    • Belka&Strelka
    • Jahresrückblick 2022
    • Jahresrückblick 2021
    • Jahresrückblick 2020
    • Jahresrückblick 2019
    • Jahresrückblick 2018
    • PresseKit - Ein Leitfaden
    • WÆNDE – der Blick in die Vergangenheit.
    • Q3Ambientfest
    • Bekanntheit-Leitfaden
    • Bandsupport
  • Philosophie
    • Essay moderne Klassik
  • Impressum