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Angry Man from Mars - 200 Days EP (2017)

18/10/2017

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Post-Rock-Ticket zum Mars
Bitte anschnallen, es geht auf eine sphärische Reise mit Post-Rock in Richtung des Planeten Mars. Pilot ist der Italiener Stefano Vita, der nun in Dublin wohnt. Der Musiker ist auch bei der Rockband PointBreak an der Gitarre zu finden, auf Solopfaden unter den Namen Angry Man from Mars. Sein erstes Debüt heißt „200 Days“ - so lange bräuchte man unter heutigen Gesichtspunkten, von der Erde bis zum roten Planeten. 200 Tage reichen vielleicht nicht aus, um über die Folgen unseres Handelns für uns und unseren Planeten nachzudenken, aber es ist ein Anfang.

Das Konzept der EP ist klar definiert: 200 Tage sind ungefähr die Zeit, die ein Raumschiff braucht, um von der Erde zum Mars zu reisen, falls die menschliche Rasse den Planeten evakuieren muss. Thematisch hat man das schon oft in der Musik zu hören bekommen, ferne Welten, unbekannte Weiten. Was allerdings Angry Man from Mars auszeichnet ist die stilistische Verschmelzung von atmosphärischen Post-Rock und Nuancen aus dem Ambient zu wirklich atmosphärischen Klanglandschaften.

Ein aufgehender Stern am Post-Rock-Firmament


Seinem Projekt merkt man die akribische Raffinesse in den Klangstrukturen auch daher sehr deutlich an. Die thematische Atmosphäre wurde perfekt eingefangen, instrumentalisiert mit Synthesizer und natürlich den typischen, elektronischen Gitarrenarrangements. Die Facetten reichen über moderne Post-Rock Anleihen bis über sphärische Elemente aus dem Ambient, durchdrängt mit ätherischen und komplexen Klanglandschaften. Die gewohnten Klangkulissen aus routinierten Kompositionen und verträumten Passagen lassen das Gefühl von Raum und Zeit nahezu auf dem Hörer übertragen.

Primär die Segmente aus dem Post-Rock finden Platz in Songs wie beispielsweise „What have we done?“, bei dem großen Wert auf Bögen der Gitarren gelegt wird. Besonders „Sattelites“ zieht alle Register. Verträumt und mit melancholischen Nuancen entführt dieses Stück in unendliche Weiten des Raumes. Der intelligente Aufbau der Instrumente ist eine Erfahrung, die sich wie ein heterogenes Gefüge anfühlt. Mit der Klangvielfalt erreicht der akustische Ausflug auch ihren Höhepunkt. Auch das Stück „I'll meet you at the end of the world“ greift das Thema rund um All und Entfernung sehr poetisch auf. Versunken und selbstvergessen erklingen die Akkorde der Gitarre im Klang der Synthie-Passagen.

Mit Angry Man from Mars erblickt ein weiterer Stern das Post-Rock-Firmament mit guten Aussichten für die weitere Zukunft. Es bleibt abzuwarten, wie das Soloprojekt von Stefano Vita weiterentwickelt, Ambitionen hat es auf jeden Fall. Freunde von atmosphärischem Post-Rock werden mit „200 Days“ sicher nicht enttäuscht werden.
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Stefano Vita ist der "wütende Mann vom Mars" (Foto John Crothers)

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